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Blick auf die Alhambra mit Sierra Nevada

Arrayanes Patio

Löwenhof in der Alhambra...

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Granada
City
Granada die Weltberühmte kurz zu beschreiben fällt schwer,
wegen der ungeheuren Vielfalt...wir versuchen es:
Granada hat eine stimmungsvolle, abgeklärte Atmosphäre; das
eigenartige Stadtbild, -halb arabisch, halb abendländisch- hat Dichter,
Musiker, Maler, Intellektuelle und Reisende aus aller Welt begeistert,
darunter die Romantiker des 19. Jhts. Die Stadt liegt in einer Ebene,
in der Genil und Darro zusammenßiessen, umgeben von den Hügeln
Alhambra, Albaicím und Sacromonte, mit der Sierra Nevada im Hintergrund,
ein Anblick von unvergleichlicher Schönheit. Die Stadt, die gegenwärtig
ca 280.000 Einwohner zählt, erreichte ihre Glanzzeit im 14. Jht.,
(hatte damals sogar 400000 Einwohner) nach einer Epoche harmonischen Zusammenlebens
von Juden, Muselmanen und Christen. Davon zeugen die Paläste und
Gärten der Alhambra und des Generalife, die von der Unesco
zum Erbgut der Menschheit erklärt worden sind. Zu dieser islamisch-christlichen
Symbiose trugen auch die Kirche, Paläste und Gebäude im Renaissance-
und Barockstil bei, die in darauffolgenden Zeiten von den christlichen
Königen errichtet wurden. Dies Zusammenwirken soll die zukünftige
euro-arabische Universität symbolisieren, die ihren Sitz in Granada
haben wird. Das kulturelle Leben wird traditionellerweise durch die Universität
und die Internationalen Musik-, Tanz- und Theaterfestpiele angeregt; ausserdem
ist Granada Mitglied des Verbandes Europäischer Kongress-Städte.
DIE ALHAMBRA UND DER GENERALIFE:
Den Bereich der Alhambra bilden Festungsbauten, Verwaltungs- und
Kultgebäude und Paläste, die auf dem roten Hügel (AI Hamra)
liegen; die gesamte Anlage ist von Mauern und Türmen umgeben. Der
älteste Teil ist die sogeannte Alcazaba aus dem 9. Jht.; auf ihren
Ruinen errichtete im 13. Jht. Muhammad I. seine Residenz. Im 14. Jht.
entstanden nebeneinander die Palastanlagen Yusufs I. und Muhammads V.
In erster Linie gilt unsere Bewunderung dem herrlichen
Bauwerrk Yusufs I. mit derPuerta de la Justicia (Tor der Gerechtigkeit)
und dem Palacio de Comares, dem Patio de los Arrayanes, der Sala de la
Barca und dem Comares- Turm, in dem der grösste Saal der Alhambra,
der sogenannte Salon del Trono oder de Embajadores liegt, der von neun
Gemächern umgeben ist. Muhammad V. liess die grossartige Fassade
des Comares-Palastes und den an den Patio de los Arrayanes grenzenden
Palast errichten. Den Garten-Innenhof Patio de los Leones umgeben vier
Säle: Sala de los Mocarabes, Sala de losAbencerrajes, Sala de los
Reyes mit aussergewöhnlichen Deckenmalereien und die Sala de las
dos Hermanas, der prächtigste Raum der Alhambra. Durch einen großen
Torbogen gelangt man zur Sala de los Ajimeces und zum berühmten Mirador
de Daraxa, einem Erker, von dem man einstmals Granada überblick te,
bis die Aussicht durch die Residenz Karls V. versperrt wurde. Die Mauern
der Alhambra sind mit 22 Türmen versehen, von denen manche, wie die
Tones Bermejas, Verteidi gungszwecken dienten, während ande re, wie
z. B. La Torre de las Damas als Palais benutzt wurden; neben dem letzt
genannten Turm sieht man den gröss tenteils verfallenen Partal-Palast
und seine Gartenanlagen, sowie die Türme Torre de la Cautiva und
Torre de las Infantas mit bemerkenswerten Toren. Mehr zur Alhambra und
anderen Sehenswürdigkeiten unter "Kultur"...

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